Schlachtbetrieb mit Direktvermarktung
Grundnerhof

Pustertaler Sprinzen

©2018 Grundnerhof | Josef Heiß 83661 Lenggries - Steinbach 9 - Tel. 08042/5644021 - FAX: 08042-914929 - elisabeth@heiss-forst.de
Der Erhalt der Artenvielfalt liegt uns am Herzen. Deswegen haben wir uns auch bewusst dafür entschieden, diese vom aussterben bedrohten Haustierrassen auf unserem Hof zu halten. Nutzungseignung Sie kann als ideale Rasse für die sogenannte Mutterkuhhaltung deklariert werden, bei welcher die Kälber bekanntlich „unter der Kuh“ heranwachsen. Sie verfügt über ausgezeichnete Fundamente, viel Fitness und Ausdauer, Weidetüchtigkeit und ein unglaubliches Regenerieren. Übrigens zeichnet sich die Rasse durch eine sehr gute Bemuskelung aus und sie ist berühmt wegen der feinen Marmorierung, d.h. Zartheit ihres Fleisches. Quelle: Südtiroler Fleckviehzuchtverband Woher stammen die Pustertaler Sprin(t)zen? Die Rasse ist im Laufe der Jahrhunderte im Südtiroler Pustertal und seinen Seitentälern entstanden. Ihr guter Ruf gelangte seinerzeit sogar bis in die ehemalige Kaiserstadt Wien, wo sie auf den dortigen Abmelkbetrieben gerne für die Milch- und Fleischerzeugung gehalten wurde. Die damals in der Kaiserstadt aufblühende Tierzuchtwissenschaft bezeichnete die "Pustertaler" als die beste Rinderrasse der K+K- Monarchie. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Rinderschlag in züchterische Bearbeitung genommen. Pustertaler, Schecken, Sprinzen oder Sprintzen Der Name "Pustertaler" stammt vom Ursprungsgebiet, in welchem auch die Bezeichnung "Schecken" und "Sprinzen" geläufig waren und sind. Der Name Sprinzen wird auch in manchen Publikationen mit „t“ geschrieben (Sprintzen). Ihre besondere Farbkennzeichnung brachte der Rasse auch den Titel „Schönste Rinderrasse“. Niedergang der Pustertaler Sprinzen Die beiden Weltkriege mit den neuen Rahmenbedingungen auf staatlicher wie auch administrativer Ebene setzten der Rasse stark zu. Anfang der 50er Jahre gab es noch 300 registrierte Kühe. Die Kraft der Pustertaler Züchter reichte jedoch nicht mehr. Nur einige wenige passionierte Züchter erhielten die Pustertaler Rasse unter Duldung der lokalen Behörden über die Runden, bis auf europäischer Ebene der Gedanke zur Erhaltung alter Haustierrassen als wertvolle Genreserve Fuß fasste. Seit 1985 stehen die Pustertaler auf der Liste der „Genreserve-Rassen“.  Quelle: Rinderzucht Tirol